Brooklyn Bel Air Sour

Aline
14.07.2020

Das Bel Air Sour von Brooklyn ist ein Sauerbier. Es schmeckt nach tropischen Früchten und hat einen knackig säuerlichen Abgang. Sauerbiere liegen im Trend. Doch was ist das eigentlich genau? Dies und mehr zum Bel Air Sour erfährst du hier.

Aline
14.07.2020

Das Bel Air Sour von Brooklyn ist ein Sauerbier. Es schmeckt nach tropischen Früchten und hat einen knackig säuerlichen Abgang. Sauerbiere liegen im Trend. Doch was ist das eigentlich genau? Dies und mehr zum Bel Air Sour erfährst du hier.

Sauerbier, Sour-Beer und Sour Ale

Sauerbier ist kein eigener Bierstil. Es handelt sich dabei um einen Überbegriff von Bieren, die sauer sind. Dazu zählen mehrere Bierstile – vor allem belgische. Die Säure in den verschiedenen Sauerbieren entsteht durch unterschiedliche Ursachen. Sauerbiere genau zu kategorisieren ist also gar nicht so einfach. Was heute aber alle Sauerbiere gemeinsam haben, ist die Tatsache, dass die Säure gewollt und nicht die Folge eines Braufehlers ist. Dies war nicht immer so. Sauerbiere waren vor der Erfindung des Pasteurisierens und Einführung von allgemeiner Hygienevorschriften gang und gäbe. Es wird davon ausgegangen, dass geschmacklich säuerliche Biere schon vor dem 18. Jahrhundert Normalität waren. Denn spontane Gärungsprozesse durch wilde Bakterien oder Hefe waren für die Säurenote im Bier verantwortlich. Mit der Zeit verschwanden diese säuerlich schmeckenden Biere immer mehr.

In Belgien jedoch, werden seit Jahrhunderten spontan vergorene Sauerbiere produziert, die eher an einen Schaumwein als an ein Bier erinnern. Diese Biere werden auch heute noch in Kastanien- oder Eichenfässern gereift und erhalten so ihre komplexen Aromen. Im Zuge des Craft-Bier-Trends haben innovative Brauereien begonnen, alte Rezepte neu zu interpretieren. Dabei ist eine Vielzahl an vorzüglichen Sauerbieren entstanden.

Wie kommt die Säure heute ins Bier?

Anders als beim Wein, wo die Säure das Rückgrat bildet, gilt sie beim Bier eigentlich als Fehler. Wie bereits erwähnt ist dies beim Sauerbier jedoch gewollt. Die Säure kann durch unterschiedliche Möglichkeiten ins Bier kommen, diese basieren aber alle auf einer bewussten Infektion während der Gärung. Technisch passiert dabei nichts anderes als bei der Spontangärung früher– nur dass man das Produkt genau kontrollieren kann.

Für den charakteristischen Geschmack der meisten Sauerbiere sind Bakterien verantwortlich. Viele Brauer greifen darüber hinaus auch auf wilde Hefen zurück. Diese sind verantwortlich für die komplexen Geschmacksrichtungen, welche die Säure im Sauerbier schön unterstreichen.

Bel Air Sour von der Brooklyn Brewery


Das Brooklyn Bel Air Sour steckt voller Überraschungen. Es ist eine Hommage an die gloriosen alten Zeiten der amerikanischen Automobilindustrie. Funky, spritzig und extravagant erinnert dieses kaltgehopfte Sour Ale an den 1959er Chevrolet Bel Air.

Viele Sauerbiere weisen Noten von tropischen Früchten auf, obwohl die meisten ohne Zugabe von Früchten gebraut werden. Für die tropischen Noten ist die Kombination der Hopfen verantwortlich. Beim Brooklyn Bel Air Sour sind es der Amarillo- und der Simcoe-Hopfen,die in der Nase für Noten von Passionsfrucht, Litchi und anderen tropischen Früchten sorgen.

Am Gaumen ist dieses innovative Bier süffig und teigig, es hat einen leicht säuerlichen Abgang. Mit seinen Charaktereigenschaften und einem Alkoholgehalt von 4,5 Volumenprozent passt das Sauerbierauch hervorragend zu leichten Speisen wie frischen Früchten, Ziegenkäse, Sorbets, gebratenem Poulet und Meeresfrüchten.

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